Merian Oberschule (alte Webpräsenz)

Herzlich willkommen

Dies ist die alte Webpräsenz der Merian Schule.
Die neue finden Sie unter: www.merian-schule-berlin.de

Bereits im Schuljahr 2010/11 hat die Merian Oberschule ihr Angebot mit einer gymnasialen Oberstufe erweitert und wurde so zu einer integrierten Sekundarschule. Im Zuge der Schulreform haben so die Sekundarschulen die bisherigen Haupt-, Real- und Gesamtschulen ersetzt. Somit existieren in der Sekundarstufe 1 (den Klassen sieben bis zehn) nur noch zwei Schularten: Das Gymnasium und die Sekundarschule.

Während man ein Gymnasium nur mit einem Abitur verlassen kann, können auf einer Sekundarschule alle Abschlüsse erzielt werden. Was früher der Hauptschulabschluss war, ist auf der Sekundarschule, nach zehn Jahren die Berufsbildungsreife. Der erweiterte Hauptschulabschluss wurde zur erweiterten Berufsbildungsreife, der Realschulabschluss zum mittleren Schulabschluss (MSA) und nach 12 oder 13 Jahren kann auch das Abitur angestrebt werden.

Mit diesem neuen System, der Zusammenlegung von Haupt-, Real- und Gesamtschulen, soll vor allem der einzelne Schüler im Vordergrund stehen und individuell gefördert werden. Da Schüler über viele verschiedene Stärken, Fähigkeiten und Neigungen verfügen, sollen mit Angeboten auf verschiedenen Niveaus für eine bestmögliche Förderung sorgen. So kann in Lernteams an individuellen Stationen, Kleingruppen und Projekten gearbeitet werden, was für jeden einzelnen Schüler mehr Motivation und Chancengleichheit bedeutet. Die Schulen können selbst entscheiden nach welchen Fördermöglichkeiten und Anforderungen der Unterricht gestaltet wird. So können Kurse und Lerngruppen mit verschiedenen Aufgaben auf verschiedenen Leistungsstufen und Niveaus angeboten werden. Mit diesen Methoden wurde so auch das Sitzenbleiben abgeschafft.

Durch die Umwandlung zur Sekundarschule kann so nun auch eine geringere Klassenfrequenz gewährleistet werden. In Berlin überschreitet die Anzahl an Schülern in einer Klasse nicht mehr die 26. Das soll beste Voraussetzungen für gute schulische Leistungen garantieren. Für Schüler nichtdeutscher Herkunft werden sogar zusätzliche Förderstunden angeboten, was die Klassenfrequenz noch weiter senken kann.

Auch die Anzahl an Schulstunden in der Woche wurde reglementiert. Schüler in den Klassen sieben und acht müssen nur noch 31 Stunden und Schüler der Klassen neun und zehn 32 Stunden in der Woche ableisten. Das sind zwei Stunden weniger als an Gymnasien. Jedoch erhalten Schüler an den Sekundarschulen, die einen Gymnasialabschluss anstreben, insgesamt mehr Unterricht als an Gymnasien, da sie ein ganzes Schuljahr mehr Zeit bis zum Abitur haben.

Neu eingeführt wurde auch das Duale Lernen in den Jahrgangsstufen sieben bis zehn, was den normalen Unterrichtsstoff mit praxisbezogenen Themen ergänzen soll. Im Zentrum steht dabei das Unterrichtsfach „WAT“ – „Wirtschaft, Arbeit, Technik“, das intensiv auf die Arbeits- und Berufswelt vorbereiten soll. Auch fächerübergreifende und fächerverbindende Angebote in Form von Projekttagen sollen dabei als Unterstützung dienen. Ebenso wird eng mit der Berliner Wirtschaft zusammengearbeitet, die aktiv bei der Vermittlung von Praxisplätzen zur Berufs- und Studienorientierung mithilft.

Informationen rund um Versicherungen für das Schüler- und Studentenleben:

Im Zuge der Umwandlung, wurden alle Sekundarschulen auch zu Ganztagsschulen mit verbindlichen Bildungs- und Betreuungsangeboten in offener und gebundener Form. Bei der offenen Form haben Schüler die Möglichkeit sich nach dem Unterricht an Angeboten aus Sport, Kunst, Musik und Theater zu erfreuen. In der gebunden Form werden diese Angebote in den kompletten Schultag eingebunden. Wie die einzelnen Schulen ihre Angebote und die dafür vorgesehenen finanziellen Mittel einsetzen, bleibt der Schulen überlassen. Zusammengearbeitet wird dabei mit Trägern der Jugendarbeit und Jugendhilfe.